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Neben den beiden V-1-Reaktoren im slowakischen AKW Bohunice zählen auch Ignalina 1 und 2 in Litauen und Kosloduj 1 bis 4 in Bulgarien zu den sogenannten "Hochrisikoreaktoren." In der Agenda 2000 heißt es ausdrücklich, daß diese gefährlichen Reaktoren nicht auf das erforderliche Sicherheitsniveau gebracht werden können und daher stillzulegen sind. Besonders Ignalina stellt eine massive Bedrohung für ganz Europa dar. Denn Ignalina ist vom gleichen Typ wie Tschernobyl. Litauen will Ignalina aber noch für viele Jahre weiterbetreiben. Bulgarien wiederum hätte gemäß einer Vereinbarung mit der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung die Hochrisikoreaktoren von Kosloduj schon längst vom Netz nehmen müssen. Trotzdem sind sie immer noch in Betrieb. Für Greenpeace ist klar: Die Hochrisikoreaktoren müssen so rasch als möglich abgeschaltet werden.

Auch aus der Ukraine droht neue Gefahr. Im Gegenzug zur Abschaltung von Tschernobyl sollen zwei neue Atomreaktoren fertig gebaut werden: Khmelnitzki 2 und Rowno 4 (kurz: K2R4). Obwohl sich die Ukraine ursprünglich für ein Gaskraftwerk ausgesprochen hatte, konnte sich die internationale Atomlobby durchsetzen. Die Entscheidung über eine Kreditvergabe für K2R4 durch die G-7-Staaten (die reichsten Staaten der Welt) ist jedoch schon mehrmals verschoben worden. Insbesondere in Deutschland ist - nicht zuletzt wegen heftiger Proteste von Greenpeace - die Entscheidung noch nicht endgültig gefallen. Die Regierung Schröder will noch einmal über die Kreditvergabe nachdenken ...

Besonders problematisch ist auch die Situation rund um die russische Wiederaufbereitungsanlage Majak. Durch eine Gesetztesänderung, die vom russischen Atomministerium Minatom initiiert wurde, soll ermöglicht werden, daß ausländischer Atommüll nach Majak gebracht wird. Dort herrschen jedoch absolut inakzeptable Zustände. International übliche Sicherheitsstandards werden dort in keinster Weise eingehalten. Rußland riecht schon das große Geld. Und die westlichen Atom-Firmen wittern die Chance, ihren Atommüll billig los zu werden. In Majak hat es aber in den vergangenen Jahrzehnten schon mehrfach katastrophale Unfälle gegeben. Nun droht noch größere Gefahr.
 



 

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Detailinfos Risikoreaktoren im Osten:

K2R4
Risikoreaktoren und EU-Erweiterung
AKWs der Beitrittskandidaten
US Department of Energy
Gefahren sowjetischer Reaktoren
Majak
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